Hat der Westen uns besiegt? Zur heutigen Rezeption der Werke von ʿAlī Schariʿatī und Āl-e Aḥmad im Iran
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1 Universität Köln, Deztschland
doi
10.22034/spektrum.2019.223883چکیده
Im Jahr 1962 erschien im Iran eine Broschüre, die viele Gedanken enthielt, welche Edward Said später in seinem Werk Orientalism formulierte. Diese Broschüre war Ǧalāl Āl-e Aḥmads Gharbzādegī. In ähnlicher Weise setzte sich diese westkritische Denkweise in ʿAlī Schariʿatīs Ummat wa Imāmat fort. Diese beiden Bücher, zusammen mit Tanbīh al-umma wa tanzīh al-milla (Mahnung an die Gemeinschaft und Reinigung der Nation) von Mīrzā Moḥammad Ḥosein Nāʾīnī sowie Āyatollāh Rūḥollāh Ḫomeynīs Ḥokūmat-e eslāmī (Die islamische Regierung), gehören wohl zu den einflussreichsten Werken Irans im 20. Jahrhundert. Der vorliegende Beitrag analysiert diese Werke und untersucht ihre heutige Rezeption im Iran.